games we play

China

schön: 5 Punkte von Michael Schacht

Abacus

ca. 25 €

bis 5 SpielerInnen

Schwierigkeit mittel (ab ca. 12 Jahre)

Verpackung +

überarbeitete Neuauflage 2005
(Originaltitel: Kardinal und König)

Auswahlliste
Spiel des Jahres 2000

8. Platz Deutscher Spiele Preis 2000

Häuser und Abgesandte bilden das Netzwerk, dass mir die Siegpunkte in China einbringt. China ist wie sein Vorgänger Kardinal und König erfrischend schnell und einfach zu spielen. Drei Karten hat jede SpielerIn auf der Hand. Durch das Ausspielen der passenden Karten können bis zu zwei Häuser oder Abgesandte in ein Land auf dem Spielbrett gesetzt werden. Entweder man hat die passende Karte für ein bestimmtes Land oder man nimmt zwei beliebige gleiche Karten als Joker. Anschließend sucht man sich aus einer Auslage von vier Karten neue aus.

Bei Kardinal & König gabe es noch eine Zwischenwertung, bei der es allein darauf ankam, in den Ländern Häusermehrheiten zu haben. Um den Spielablauf zu straffen, wurde diese Zwischenwertung bei China gestrichen. Stattdessen werden die Länder sofort abgerechnet, sobald in ihnen keine Häuser mehr gebaut werden können.

Am Ende werden auch die Abgesandten wichtig. Sie bringen Punkte, wenn mit ihnen zwischen benachbarten Gebieten Bündnisse geschlossen werden können. Dazu muss ein Spieler auf beiden Seiten der Grenze eine Abgesandten-Mehrheit haben.

China ist sehr widersprüchlich. Erst scheint der Spielablauf eingängig und schnell zu sein. Aber je mehr man in Richtung Schlusswertung kommt, behindert die komplizierte Berechnung der Abgesandten den Spielfluss. China ist für die erfahrene SpielerIn geeignet, die vor der unübersichtlichen Schlussabrechnung nicht zurückschreckt und trotzdem mal einen einfachen und schnellen Spielablauf bevorzugt.

© games we play – niederrhein magazin 2000-2005 – Autor: Harald Schrapers

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