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SPIELPLATZ – SPIELE FÜR
KINDER |
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DIE SCHATZTAUCHER
von Reiner Knizia für 2–4 Spieler ab 6 Jahre, Schmidt
2007
Eine ganz besondere Lampe steht im Mittelpunkt von SCHATZTAUCHER. Mit ihrem UV-Licht kann man die Abbildungen auf den Rückseiten der 50 Schatzplättchen sichtbar machen, um einen Hinweis auf den Wert des dahinter verborgenen Schatzes zu erhalten.
Der Würfel entscheidet, wie weit ich tauchen darf. Ich suche mir eine Boje aus, wo ich den Tauchgang beginne. Dann ziehe ich mit der als Spielfigur dienenden Lampe Richtung Meeresgrund und lande auf einem Plättchen. Ich leuchte es an und entscheide, ob ich es umdrehen und behalten will. Oder ich tauche tiefer, denn dort sind die Schätze wertvoller. In diesem Fall würfele ich noch einmal. Das ist jedoch hoch riskant. Denn auf den beiden sechsseitigen Würfeln gibt es je zweimal ein X – das heißt „Niete“ und der Würfel scheidet für mich aus.
Hohes Risiko wird bei SCHATZTAUCHER selten belohnt. Schon beim ersten Würfelwurf ist die Möglichkeit, gleich zwei Mal ein X zu werfen, gar nicht so gering. Das ist für ein Kinderspiel eigentlich übermäßig frustrierend. Trotzdem spielen viele Kinder SCHATZTAUCHER sehr gerne. Denn die abenteuerliche Gestaltung mit der Suche nach Schätzen und einem gelegentliche Kampf mit den widerborstigen Kraken spricht insbesondere Jungen an. Auch spielerisch ist mit Bonusplättchen und ständiger Risikoabwägung ausreichend viel für ein wirklich interessantes Kinderspiel geboten. Leider ist das Spielende überhaupt nicht befriedigend gelöst. Denn irgendwann würfelt man die Lampe immer häufiger auf bereits abgeräumte Felder, wenn man versuchen muss, noch die letzten Schatzplättchen zu ergattern. Dann kommt Langeweile auf. Ich beende das Spiel deswegen, sobald irgendein Spieler 25 Punkte erreicht hat. Dann hält der Spannungsbogen bis zum Schluss.
Eine
Spielebesprechung von Harald Schrapers.
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